Kreisgruppe NRW Nord

30. November 2009

Schwerste Krawalle und Gewalt durch HSV Fans; Nur durch Zufall wurde kein Polizist schwer verletzt.

Nach den schweren Krawallen von Fans des HSV auf der Reise nach Mainz in der Nacht von Freitag auf Samstag und am Morgen des 28.11.2009 im Bahnhof Bielefeld ist es laut Auskunft der GdP Kreisgruppe NRW Nord nur durch Zufall zu keinen schwerverletzten Polizeibeamten gekommen. Durch das “Professionelle Eingreifen” unserer Kolleginnen und Kollegen des PP Bielefeld und der Kolleginnen und Kollegen des Bundespolizeirevier Bielefeld/Bundespolizeiinspektion Münster und der Justiz konnten schlimmere Folgen vermieden werden. Allerdings ist die Form der Gewalt von Fans gezielt gegen Polizeibeamtinnen und Beamte, die hier als Vertreter des Staates für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zuständig sind beispiellos. Brandbeschleuniger, Pyrotechnik und selbst gebastelte Sprengstoffe sind geeignet, Polizeibeamte schwer zu verletzten oder zu töten. Diese Art der Auseinandersetzungen und die  zahlreichen Beispiele in den letzten letzten Wochen in NRW und anderswo erinnern an Straßenkampf und nicht an Polizeiarbeit.

20. November 2009

GdP fordert von Potsdam:”Unterbringungssituation der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei in Münster schnellstens verbessern!”

Die desolate Unterbringung der Bundespolizei am Inspektionssitz in Münster, Schaumburgstraße 13 und am Revier am Bahnhof Münster muss schenllstmöglich verbessert werden so Jürgen Gerdes, Vorsitzender der Kreisgruppe NRW Nord heute Nachmittag in Münster. Außer  dass die zuständigen Vertreter der Deutschen Bahn (DB IM) seit Monaten Fotos von dem maroden Gebäude in der Schaumburgstraße 13 und am Bahnhof Münster und dem dringend notwendigen Sanierungen machen passiert hier von Seiten des Vermieters nichts mehr! Sanitäreinrichtungen, die aus der Nachkriegszeit stammen und durch neue Toilettendeckel aufgehübscht werden passen nicht mehr in die Zeit einer modernen Bundespolizei.   (weiterlesen…)

12. November 2009

GdP fordert eigenen Paragraphen gegen Angriffe auf Polizeibeamte

Einen eigenen Paragraphen, der Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte unter eine Strafandrohung zwischen drei Monaten bis zu fünf Jahren stellt, fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP).
GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Jeden Tag werden in Deutschland Polizeibeamte tätlich angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Immer häufiger werden solche Übergriffe völlig unvermittelt verübt.“ (weiterlesen…)

10. November 2009

Hanning geht in den Ruhestand

Quelle: Spiegel online

Er war Schäubles Mann für die Sicherheit, doch nach dem Wechsel seines Fürsprechers in das Finanzressort ist für Staatssekretär Hanning kein Platz mehr im Innenministerium. Sein neuer Chef Thomas de Maizière schickt den Sicherheitsexperten in den Ruhestand - es gab zu viele Differenzen.

Berlin - Es war wohl der letzte Versuch zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten war: Am Montagnachmittag hatten sich Staatssekretär August Hanning und Innenminister Thomas de Maizière noch mal zu einem Gespräch verabredet. Doch am Ende kam es so, wie die meisten Beobachter es erwartet hatten. An diesem Freitag wird de Maizière offiziell mitteilen, dass er Hanning zum Jahresende in den einstweiligen Ruhestand versetzen will. Mit der Personalie steht fest, dass de Maizière das wichtige Thema Innere Sicherheit und vor allem die Terrorismus-Bekämpfung künftig von einem anderen Beamten bearbeiten lassen will.
Offiziell wird es heißen, die Entscheidung sei getroffen worden, da Hanning altersbedingt so oder so im Frühjahr 2011 hätte aufhören müssen. Der wahre Grund hingegen ist ein anderer. De Maizière und Hanning können nicht miteinander. (weiterlesen…)

9. November 2009

Gewalt im Fußball - Hooligans überfallen Regionalzug mit Hannover-Fans

Sie kamen aus dem Dunkeln, griffen mit Baseballschlägern, Stangen und Steinen an - nach zwei Minuten war alles vorbei: Hooligans haben einen Bahnwaggon mit Hannover-96-Fans überfallen. Ein SPIEGEL-ONLINE-Mitarbeiter erlebte die Attacke mit. Die Chronik eines Gewaltexzesses.

Wie brutal geht es in Deutschlands niedrigen Fußballligen zu? Eine besonders brachiale Hooligan-Attacke auf einen Regionalzug mit Hannover-96-Fans löst jetzt Entsetzen aus. Die Anhänger waren am Samstagabend gerade auf dem Heimweg von einem Regionalligaspiel der U23-Mannschaft in Babelsberg, da wurden sie von 25 bis 30 mutmaßlichen Fans des Erzrivalen Eintracht Braunschweig überfallen.

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7. November 2009

NRW: Polizei hebt Waffenlager der Hells Angels aus

Der Staat demonstriert Stärke: Bei einer Razzia gegen die Kölner Hells Angels haben Spezialeinheiten der Polizei ein Waffenlager ausgehoben und drei Rocker vorläufig festgenommen. In Duisburg durchsuchten Beamte das Clubhaus der Bandidos.

Köln - Die Polizisten durchsuchten am Freitag das Vereinsgelände der Hells Angels in Köln, die Wohnung ihres Präsidenten, eines weiteren Rockers und dessen Geschäftsräume in der Region. Wie SPIEGEL ONLINE aus der Rockerszene erfuhr, sollen die Kölner “Höllenengel” an der Massenschlägerei am vergangenen Samstag in Duisburg beteiligt gewesen sein.  (weiterlesen…)

5. November 2009

Afghanischer Polizist schießt britische Ausbilder nieder

Ein afghanischer Polizist hat fünf britische Soldaten erschossen: Sie waren seine Ausbilder. Die Bluttat wirft die Frage auf, ob die einheimischen Sicherheitskräfte von den Taliban infiltriert werden. Westliche Sicherheitsexperten verfolgen die Entwicklung mit großer Sorge.

Es geschah kurz nach dem Mittagessen. Gemeinsam mit einer Gruppe afghanischer Polizisten, die sie ausbilden und bei ihrer Arbeit unterstützten, saßen 16 britische Soldaten auf dem Dach einer kleinen Wache im Dorf Shin Kalay in der Provinz Helmand. Kurz zuvor waren die Briten, darunter zwei Militärpolizisten, von einer gemeinsamen Patrouille zum Checkpoint Blue 25 zurück gekommen. Die meisten Afghanen waren beim Mittagsgebet. Die Briten dösten ein wenig.

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4. November 2009

Marwa-Prozess in Dresden - Bundespolizisten sagen aus

Ein verwüsteter Saal und Blut am Boden: Zwei Bundespolizisten haben die Szenen am Tag des tödlichen Angriffs auf die Ägypterin Marwa al-Schirbini geschildert. Einer sagte, der Angeklagte Alex W. habe am Boden liegend um seine Erschießung gebeten - weil er nicht ins Gefängnis wollte.

Dresden - Umgeworfene Stühle und verschobene Tische, Tumult und Gerangel um ein Messer: Bei dem tödlichen Angriff auf die Ägypterin Marwa al-Schirbini im Landgericht Dresden war die Lage für die zu Hilfe eilenden Polizisten nach eigenen Angaben schwer einzuschätzen. Sie hätten in einem verwüsteten Saal mit viel Blut auf dem Boden zwei Männer gesehen, die miteinander um ein Messer kämpften, sagten zwei junge Bundespolizisten am Dienstag in dem Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Ägypterin aus. “Sie waren in Bewegung, ich konnte nicht erkennen, wer das Messer hatte”, schilderte ein 33 Jahre alter Beamter.

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3. November 2009

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanzige übt scharfe Kritik an DPolG-Vorsitzenden Wendt zum Thema Gewalt in Stadien

nuernbergernachrichten_kommentar_dpolg.pdf

koelnische_rundschau_kommentar.pdf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einem Interview mit der Bild am Sonntag übt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger scharfe Kritik an Äußerungen des DPolG-Vorsitzenden zum Thema Gewalt im Fußballgeschehen. Rainer Wendt hatte in einer Pressemeldung seiner Organisation erklärt: “In der derzeitigen Situation müssen wir leider jedem Fußball-Fan sagen, wer ins Stadion geht, begibt sich in Lebensgefahr.”

Dr. Zwanziger dazu im BamS-Interview: “Diese Aussage ist unverantwortlich!
Mit solchen polemischen und populistischen Äußerungen werden auf fahrlässige Weise Ängste geschürt. In deutschen Stadien wird alles für die Sicherheit der Fußballfreunde getan. Wer das verkennt und dieses falsche Bild zeichnet, verweigert sich einem verantwortungsbewussten Dialog.
Übrigens spricht Herr Wendt nicht für die gesamte Polizei. Mit der Gewerkschaft der Polizei und dem Vorsitzenden Konrad Freiberg stehen wir in konstruktivem Dialog.”

bams_interview_zwanziger.pdf

focusonline_dfb_krititisiert_dpolg.pdf

frankfurterrundschau_kommentar_dpolg.pdf

kreiszeitung_reaktion_werderbremen.pdf

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